Ein schmerzhaftes Unentschieden

Die Handballer des TV Königsberg haben in ihrem ersten Pflichtspiel ein Unentschieden erlitten. Zumindest beschreibt diese Formulierung das Gefühl, welches das Team nach Abpfiff der Partie gegen die TG Würzburg hatte.

 

Das Spiel begann aus Sicht des TVK vielversprechend, in den ersten Minuten konnte man den Gegner regelrecht überrennen, nach acht Minuten zeigte die Hallenuhr einen Spielstand von 6:1. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte der Abstand dann auf diesem Niveau gehalten werden, im weiteren Verlauf gelang es den Gästen aus Würzburg den Abstand nach und nach zu verkürzen. Durch zwei schnelle Tore ging es dann immerhin mit einer Führung in die Pause, der Halbzeitstand betrug 17:15.

In der zweiten Halbzeit konnte dann über lange Strecken die Führung bewahrt werden, der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf fünf Tore an. Dennoch gelang es den Königsbergern nicht, sich in dieser Phase entscheidend abzusetzen. Ab der 50. Spielminute waren die Gäste wieder auf ein Tor heran, das Spiel begann zunehmend hektisch zu werden. Letztendlich mangelte es der Mannschaft in Gelb-Schwarz zum Teil an Glück, zum Teil an Gelassenheit, um den Sieg davonzutragen. Der Endstand betrug 34:34.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich das Unentschieden wie eine Niederlage anfühlte, besonders da es für den TVK lange Zeit nach einem Sieg aussah. Gründe für den Punktverlust waren neben teils hitzig diskutierten Schiedsrichterentscheidungen vor allem Schwächen in der Königsberger Abwehr. 34 Gegentore sind einfach zu viel, es gelang vor allem in der zweiten Hälfte kaum die beiden gegnerischen Spielmacher zu kontrollieren. Es gilt nun seine Lehren aus der Partie zu ziehen und am Wochenende wieder anzugreifen.

Das nächste Auswärtsspiel findet am Samstag den 9. Oktober um 20 Uhr in Dettelbach statt. Am 16. Oktober folgt dann ein Heimspiel gegen den TSV Bergrheinfeld.

Es spielten: Philip Nagel, Berthold Bangert, Lorenz Thomas (8), Jonas Schüll (6), Felix Käb (5), Michael Schneider (3), Kevin Rieger (3), Rene Böhm (2), Leon Schirmer (2), Stephan Rausch (1), Bastian Schneider (1), Julius Thomas (1), Konrad Thomas (1) und Philipp Lentz (1).

 

 

- Julius Thomas