Unglückliche Niederlage im Auswärtsspiel

Am gestrigen Sonntag, den 03.02., musste die Männermannschaft des TV Königsberg das Auswärtsspiel bei der HSV Thüngersheim bestreiten. Das Hinspiel in Haßfurt gewann der HSV klar mit 28:21 Toren, auch in der letzten Saison war der TVK beim 36:20 Heimsieg des HSV Thüngersheim relativ chancenlos.

Trotzallem begannen die Gäste das Spiel stark und lagen wie beim vorausgehenden Spiel in Schweinfurt infolge einer guten Kombination aus stabiler Defensive und treffsicherer Offensive nach gut 11 Spielminuten mit 5:9 in Führung. Zudem verlor die Heimmannschaft ihren Spielmacher durch eine frühe rote Karte, als dieser den Keeper des TVK, Tobias Valtenmeier, beim Siebenmeter direkt ins Gesicht traf. Nichtsdestotrotz kämpften sich die Hausherren zurück ins Spiel und konnten nach und nach den Spielstand verkürzen und gingen erstmals in der 24. Spielminute mit 12:11 in Führung. Das insgesamt kämpferische Spiel war bis zur Halbzeitpause ausgeglichen, allerdings gelang es dem TVK kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit durch einen Doppelschlag von Michael Schneider mit 13:15 in Führung zu gehen.

 

Nach der Pause konnten sich die Königsberger dann zweimal eine 3 Tore-Führung mit 13:16 und 15:18 erspielen. Jedoch gelang es der Mannschaft wie im Auswärtsspiel beim MHV Schweinfurt II leider nicht sich weiter abzusetzen. So konnte sich die Heimmannschaft wieder heran kämpfen und in der 39. Minute mit 19:19 ausgleichen. Das hart umkämpfte Spiel kam dann in die entscheidende Phase. Bei vielen Ballverlusten und Fehlern beider Mannschaften gelangen auf beiden Seiten nur noch wenige Tore. Der TVK konnte bis zur 55. Spielminute mit 22:23 dank der Tore von Spielmacher Lorenz Thomas und Florian Kupfer eine Führung aufrechterhalten. Bei Unterzahl der Königsberger Mannschaft gelangen dem HSV Thüngersheim anschließend zwei Tore, die bis zum Ende des Spiels nicht mehr egalisiert werden konnten. So verlor der TVK mit 23:24 Toren.

 

Trotz dieser Niederlage ist der Aufwärtstrend der Königsberger Mannschaft unübersehbar. Ohne die routinierten Spieler Alexander Sinner, Bastian Schneider, Manuel Waldenmeier und Bastian Walk fehlte zum Schluss die Kraft, um den Sieg über die Zeit zu bringen. Die betagten Schiedsrichter leiteten das Spiel nicht mit der nötigen Konsequenz, woraufhin sich eine unnötige Härte einschlich. Auch konnten sie mit der Spielgeschwindigkeit der beiden jungen Mannschaften nicht mithalten.

 

 

Es spielten: Tobias Valtenmeier, Philip Nagel, Florian Kupfer (7), Lorenz Thomas (6/1), Michael Schneider (5), Julius Thomas (3/3), Christoph Lettner (1), Marius Hofmann (1), Julian Kram, Leon Schirmer, Raphael Kupfer, Stephan Rausch

 

Berthold Bangert