Großer Wille

Die Bezirksligahandballer des TV Königsberg melden sich zurück: In einer packenden Partie zwang das Team den Tabellendritten in die Knie.
TV Königsberg - HSV Thüngersheim 23:19 (15:10)

Wie so oft erwischte der TV Königsberg einen guten Start in die Partie und konnte sich nach dem 2:2 rasch auf 5:2 absetzen. In dieser Phase präsentierte der TVK eine starke Deckung und im Angriff gelang es immer wieder Alexander Sinner die statischen Verteidiger des HSV Thüngersheim aus dem Rückraum zu überwinden. Die Hausherren hielten die Konzentration und setzten sich über 7:3 weiter bis auf 12:5 ab. Nach einer Auszeit lief es etwas besser für die Gäste, die den Vorsprung des TVK bis zum Pausenpfiff wieder auf 15:10 reduzieren konnten.

Dramatisch wurde es jedoch in der zweiten Hälfte: Ehe sich die Königsberger versahen, spielte sich der HSV Thüngersheim innerhalb weniger Minuten auf 15:13 heran, während man selber im Angriff ideenlos agierte. Kurz vor der 40. Minute gelang den Gästen der Ausgleich, später mit dem 17:18 sogar eine kurrzeitige Führung.

 

Die Partie wurde jetzt zunehmend emotionaler: Immer wieder forderten HSV-Akteure vom Schiedsrichter strengere Bestrafungen und machten sich somit durch unnötige Zeitstrafen wegen Meckerns selber das Leben schwer. Der TV Königsberg dagegen riss sich zusammen und stellte wie in den Anfangsminuten eine gut sortierte Deckung aufs Parkett. Aus dieser heraus bekam er in der hizigen Schlussviertelstunde wieder Oberwasser und setzte sich über 20:18 bis zum Abpfiff auf 23:19 ab.

Letztendlich siegte mit dem TVK das Team mit dem größeren Siegeswillen und der besseren Abwehr. Nach einigen Spielen Durststrecke meldet sich die erste Mannschaft somit wieder in der Erfolgsspur zurück. In der Tabelle rückt das Team vom achten auf den sechsten Platz auf. Bereits am kommenden Freitag steht die nächste wichtige Partie gegen den HC Unterfranken auf dem Spielplan.

Es spielten: Tobias Valtenmeier, Philip Nagel - Alexander Sinner (7/2), Felix KÄb (5), Kevin Rieger (4), Michael Schneider (2), Marius Hofmann (2), Stephan Rausch (1), Tobias Höche (1), Manuel Waldenmeier, René Böhm, Julius Thomas, Florian Kupfer