Konzentrationsschwäche

Erneut kostet eine schwache zweite Hälfte den TV Königsberg zwei Punkte.
MHV Schweinfurt 09 II - TV Königsberg 33:30 (17:17)

Der TV Königsberg brauchte zu Beginn der Partie einige Minutem um sich auf den gegnerischen Torwart einzuwerfen und geriet nach dem 2:2 in einen 7:4-Rückstand. Nachdem die Defensive sicherer stand und die Angriffe konsequenter ausgespielt wurden, konnte der TVK mit dem 9:9 erstmals wieder ausgleichen. Die Gäste nutzten den aufgenommenen Schwung und setzten sich rasch bis auf 11:14 ab. Diesen Vorsprung konnte man bis zum 14:17 zwei Minuten vor der Halbzeit halten, ehe man angesichts der eigenen Courage nervös wurde und den MHV Schweinfurt bis zur Halbzeit nach dem dritten Treffer am Stück noch zum 17:17 ausgleichen ließ.

Nach dem Wiederanpfiff ging der TV Königsberg noch einmal mit 17:18 in Führung, ehe man die Hausherren bis auf 20:18 ziehen lassen musste. Und so wurde aus einer 14:17-Führung ein 20:18-Rückstand. Die nächsten Minuten brachten zwar keine Besserung und der TVK konnte den Rückstand erst einmal stabil halten. Nach dem 24:22 setzten sich die Kugellagerstädter jedoch immer weiter ab. Die Gäste verzweifelten jedoch immer wieder am gegnerischen Torwart oder versuchten sich in Halbchancen und ließen den Angreifern zentral vor dem eigenen Tor zu viel Raum. Aus dem 24:22 wurde so ein 28:22, womit die Partie fast schon vorentschieden war. Zwar bäumte sich der TVK noch einmal auf, auf mehr als drei Tore konnte man jedoch nicht mehr aufschließen. Zum Schluss stand auf der Anzeigentafel ein 33:30.

Der TV Königsberg verpasste es mit dieser unnötigen Niederlage sich etwas Luft zu verschaffen und überwintert nach Konzentrationsschwächen zu Beginn der zweiten Hälfte nun statt auf dem fünften Platz auf Rang acht. Bis zum nächsten Spiel am 07.01. gilt es sich einmal mehr zu sammeln und neuzusortieren.

Es spielten: Philip Nagel, Tobias Valtenmeier - Alexander Sinner (10/4), Michael Schneider (4), Marius Hofmann (4), Florian Kupfer (4), Bastian Schneider (3), Felix Käb (3), Manuel Waldenmeier (2), Kevin Rieger, Tobias Höche