Wieder nah dran

Der TV Königsberg konnte die Auswärtspartie in Veitshöchheim bis in die Schlusssekunden offen halten, zeigte jedoch in den entscheidenden Augenblicken Nerven.
HG Maintal - TV Königsberg 23:22 (14:10)

Die HG Maintal beherrschte die Anfangsphase des Spiels: Das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisspieler hebelte ein ums andere Mal die Gäste-Verteidigung aus, während sich der TVK-Angriff zu viele technische Fehler leistete. Der TV Königsberg sah sich somit nach dem 4:2 rasch einem 7:3-Rückstand gegenüber. Die Regiomontanusstädter fanden jedoch langsam ins Spiel und konnten nach drei Toren hintereinander mit dem 7:6 den Anschlusstreffer markieren, ehe die Gastgeber wieder auf 9:6 davon zogen. Das Spiel wogte im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hin und her, ehe der TVK kurz vor dem Halbzeitpfiff noch das 14:10 eingeschenkt bekam.

Das gleiche Bild zeigte sich unmittelbar nach der Pause. Erst nach dem 16:12 zeigte sich der TV Königsberg entschlossen genug der HG Maintal die Grenzen aufzuzeigen: Über das 16:14 gelang es Youngster Florian Kupfer mit dem 17:17 von Linksaußen erstmals wieder den Ausgleich für den TVK erzielen. Beim 18:19 waren die Gäste sogar wieder in Front, mussten jedoch nach zwei unnötigen Zeitstrafen und der damit einhergehenden doppelten Unterzahl die Hausherren wieder bis auf 21:19 ziehen lassen. Doch einmal mehr zeigten die Königsberger Herz und hatten nach dem erneuten Führungstreffer zum 21:22 wieder die Hände an den Punkten. In den Schlussminuten zeigte das junge Team jedoch Nerven: Zwei überhastet abgeschlossene Angriffe luden die Gastgeber zum Gegenangriff ein, so dass diese 14 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer zur 23:22-Führung erzielen konnten. Die verbleibende Zeit reichte dem TVK dann nicht mehr einen weiteren Treffer zu erzielen, um wenigstens noch eine Punkteteilung zu erreichen.

Die HG Maintal revanchierte sich somit für die Niederlage im Hinspiel. Der TV Königsberg darf am kommenden Samstag erstmals wieder zuhause um Punkte kämpfen. Den TV Gerolzhofen II darf man jedoch trotz des am Ende recht deutlichen Hinspielerfolges vor drei Wochen nicht unterschätzen.

Es spielten: Tobias Valtenmeier, Uwe Schmidt - Alexander Sinner (6/2), Kevin Rieger (5), Florian Kupfer (4), Florian Schmidt (3), Felix Käb (2), Stephan Rausch (1), René Böhm (1),  Tobias Höche, Manuel Waldenmeier, Hannes Rieger, Bastian Schneider, Marius Hofmann

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